„Wie wirkt das Universum?“

Menschen, die Hilfe bei einem Schamanen suchen, tun dies oft aus gesundheitlichen Gründen.
Es gibt eine Unmenge an Diagnosen und Therapiekonzepten, wie man die Symptome aus den Diagnosen behandelt.

In der Kosmologie des Schamanen gibt es eine einzige Krankheit, die all diese Diagnosen verursacht, und diese heißt: „Ich bin nicht im Einklang mit dem Universum oder Spirit und mit den Prinzipien des Universums.“

So steht im Mittelpunkt der schamanischen Sitzung nicht eine spezielle Diagnose, sondern die Suche danach, wo die Übereinstimmung mit Universum/Spirit aufgehört hat. Natürlich gibt es Tools, wie man eine Wunde oder ein Symptom behandeln kann, aber auf dieser Ebene spricht man nun einen Aspekt eines komplexen Ereignisses an.

Wenn man das Medizinrad durchläuft, geht man durch all die Ebenen der Kosmologie.

Wie ist unsere Ernährung, wie toxisch ist unsere Umgebung? Welches Erbe, welche genetische Information haben wir von unseren Vorfahren? Wie ist das Karma, welches wir mitbringen in diese Existenz? Welche Gedankenstrukturen, welche Konzepte, Wahrnehmungen und Konditionierungen beherrschen unser Weltbild? Was davon ist bewußt, was unbewußt, wo geht es bis in das Kollektive Unbewußte? Welche Zukunft haben wir aufgrund dessen für uns zu erwarten?

Während ich dank meiner medizinischen Ausbildung das Thema Ernährung sehr gezielt ansprechen kann, geht es in der schamanischen Reise [https://www.luminous-warrior.de/schamanische-sitzung/] um die unbewussten Informationen, die uns krank machen.

„Die dunkle Nacht der Seele“

Viele Menschen kommen mit dem Gefühl zu mir, sich verloren zu haben. Sie stecken fest im Leben und wissen nicht, wie sie weiterkommen. Nichts ist so, wie sie sich ihr Leben eigentlich wünschen.
Die „Dunkle Nacht der Seele“ ist eine Identitätskrise. Sie konfrontiert uns mit unseren Schatten, dem verdrängten Teil unseres Ichs, den wir nicht mehr bewußt wahrnehmen, der aber dennoch unser Leben beeinflusst.

„Own your Shadow“

Was ist der Schatten? Nach Carl Gustav Jung ist der Schatten einer der wichtigsten Persönlichkeitsanteile, und gleichzeitig im überpersönlichen Aspekt – ein Archetyp des kollektiven Unbewußten. Somit hat er eine individuelle und eine kollektive Seite.

Der Schatten kann positiv und/oder negativ sein, er beinhaltet, was wir in uns verleugnen und in den Schatten verbannen, und was wir dann auf andere projizieren.

Der Schatten ist unser größter Verbündeter, denn wenn wir ihn zu unserem Freund machen, hören wir auf, unsere eigenen verdrängten Aspekte auf andere zu projizieren, und damit lösen wir die damit verbundenen Konflikte auf.

Ein Teil der schamanischen Arbeit besteht darin, die Projektion des Klienten so lange zu halten, bis er in der Lage ist, diese Projektion zurückzunehmen.

„Verlust von Seelenteilen“:

Dazu kommt es in traumatischen Situation, in welchen wir Seelenanteile verlieren, die diese Situation nicht ertragen und sich abspalten. (Dies ist bewußt eine sehr vereinfachende Darstellung.) Dadurch sind wir nicht ganz, können nicht in unsere volle Power treten, und unser Erfolg ist bescheiden. Die Rückholung von Seelenteilen ist eine der Hauptaufgaben in der schamanischen Arbeit mit Klienten. Sie erfordert zwingend die aktive Mitarbeit des Klienten, denn wenn dieser Seelenanteil nicht integriert und gepflegt wird, d.h., wenn der Klient nicht in seine Eigenverantwortung tritt und sich sich selbst gegenüber verpflichtet, hat er die Lektion nicht gelernt, und Universum wird leider die Klasse wiederholen lassen, bis es gelernt wird.

Ist die Arbeit einmal getan, so ist der Weg frei für eine neue, selbstbestimmte Lebenskarte, die unsere Erfahrung in dieser Welt vertieft. Das Leben entfaltet sich in neuen Möglichkeiten, und ist frei von den alten, limitierenden Strukturen, die es bis dahin beherrscht haben.