Vor der ersten Sitzung: Das Kennenlernen

Es gibt immer ein erstes Mal. Diese Binsenweisheit gilt natürlich auch für uns Medizinmänner und -frauen. Bevor ich mit meinen Klienten auf die schamanische Reise gehe, müssen wir uns kennenlernen.

Im Normalfall sprechen potenzielle Klienten mich an. Sie haben von mir über Freunde, Bekannte, Social Media oder das Internet erfahren und interessieren sich für Schamanismus. Meist haben die klassischen Lösungsversuche keine befriedigenden Ergebnisse gebracht und suchen einen neuen, alternativen Weg, um ihre Probleme zu bewältigen.

Beim ersten Treffen sprechen wir zunächst über das (bewusste) Thema, mit dem sie zu mir kommen. Wir vereinbaren die Rahmenbedingungen wie Sitzungsdauer, Anzahl der Sitzungen, Aufwandsentschädigung und wie Sitzungen ablaufen.
Zu den ersten Fragen, die ich stelle, gehören diese:
„Was geschieht gerade in Ihrem Leben?“
„Was hat Sie bewogen, Kontakt zu mir aufzunehmen?“.

Dabei möchte ich den Klienten animieren, in sich selbst zu blicken, in sich hinein zu hören. Sie sollen sich selbst spüren und sich vergegenwärtigen, was gerade mit ihnen und ihrem Leben passiert. Schließlich ist jeder von uns ein menschliches Wesen, und in unserem Leben werden wir auch mit existenziellen Themen konfrontiert.

In den Sitzungen sind es zuerst die im Vordergrund stehenden, offensichtlichen Themen, die Aufmerksamkeit verlangen. Je tiefer wir in den Prozess gehen, kommen die verborgenen, ins Unbewußte verdrängte, wahre Grundthemen unseres Lebens zum Vorschein.